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Neuigkeiten bei Fighter's World

11.05.2015 - Faszination Kampfsport

Warum ist Kampfsport heute so populär wie zur Zeit von Bruce Lee?
Was macht die Faszination Kampfkunst aus ? Können nur die Asiaten kämpfen?
Ist Taekwondo - richtig angewandt - tödlich, oder war das Kung Fu?
Soll ich Tapak Suci trainieren oder doch weiter Tennis spielen?

Kampfsport hat sich in den letzten 10 Jahren prächtig entwickelt und die Blüten sind vielfältig. Es gibt unzählige Stile und jeder Einzelne hat seine Berechtigung. Die größten und bekanntesten Kampfsport Stile sind in Österreich in Verbände gefasst, gut organisiert und an internationale Dach-Organisationen angeschlossen. Boxen, Ringen, Judo und Taekwondo sind bereits olympische Disziplin. Karate, Kung Fu, Thaiboxen, Kickboxen usw. sind in Beobachtung und haben teilweise bereits Anerkennung durch die GAIFS (= weltweite Dachorganisation aller Sportverbände)

Was aber macht den Unterschied zu herkömmlichen Sportarten??

Einen wesentlichen Unterschied macht "DO" - wörtlich übersetzt: "der Weg". Gemeint ist damit die Summe aller kampfkunstspezifischen Inhalte und Ziele zur Vervollkommnung des eigenen Charakters und das Streben nach höheren ideellen Werten. Egal aus welchen „edlen“ oder niederen Motiven Kampfsportler mit dem Training beginnen, der Wert der sich über die Kampfkunst- Jahre aufbaut und ausprägt, geht weit über die bloßen Einzelkomponenten wie Kondition, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Flexibilität, Ästhetik der Bewegung etc. hinaus.
Der Aspekt der Selbstverteidigung ergibt sich wie von selbst.
In Kampfkunst wird meist mehr Wert auf "Do" vom ersten Trainingstag an gelegt, in den sportlich orientierten Kampfkünsten ist "Do" nicht immer gleich erkennbar, aber trotzdem vorhanden. Die Führung der Schüler obliegt dem Meister. Der „Meister“ ist mehr als nur Einpeitscher und Sklaventreiber der seinen Schülern extra Liegestütze abverlangt. Er ist Lehrer, Vorbild und Vorreiter und auf dem „Kampfsport Weg“ und im Sinne von „Do“ seinen Schülern schon ein paar Schritte voraus.

Mein Tipp: Machen sie einfach ein Kampfsport-Schnuppertraining in einem Kampfsportverein in Ihrer Nähe und überzeugen sie sich selbst.

sayonara
Ing. Hermann Rebensteiner

09.12.2014 - Neue IJF-Regeln ab April 2015

Es gibt erneut Änderungen bei der IJF-Judoanzugregel, welche ab April 2015 in Kraft treten:

Neues Stoffgewicht - Neuer Schnitt: 

Bereits bei der ersten Regeländerung im Jahr 2011 limitierte die IJF das Stoffgewicht, der zugelassenen Judoanzüge auf 930gr/m2 Stoff. Diese Regel wird ab April 2015 noch einmal verschärft, dann liegt das maximale Stoffgewicht IJF-lizenzierter Judoanzüge bei 730gr/m2.

Außerdem werden ab April 2015 die Vorschriften beim Revers geändert. Bislang durfte das Revers mit 5 Reihen vernäht sein, ab April 2015 darf das Revers nur mehr mit 4 Reihen vernäht werden. Das bedeutet insgesamt ein schmaleres sowie weicheres Revers.

Bereits im Januar 2014 hat die IJF beim Schnitt eine Zwischenregel eingeführt und fordert nun längere Ärmel, die bis zum Handegelenk reichen. Dieser Regel bleibt die IJF auch ab April 2015 treu und fordert zudem, dass der Abstand zwischen dem Punkt an dem sich beide Revere überkreuzen sowie dem Punkt an dem sich beide Schlüsselbeine treffen max. 10 cm beträgt.

Fazit: Die IJF will damit wieder mehr zum traditionellen Judoanzugschnitt zurück und fordert weichere sowie leichtere Judoanzüge, um den Griffkampf weiter einzudämmen und somit das technische Judo in den Vordergrund zu bringen.

 

Neues Prüflabel:

IJF Prüflabel 2015

Es wird ein neues Prüflabel geben, das eine rote Umrandung haben wird, um es vom aktuellen Label zu unterscheiden. Dieses Label muss auf Jacke sowie Hose angebracht sein. Das blaue Label ist auf Anzügen ab April 2015 ungültig.

Beim Gürtel wird es keine Änderungen geben, hier bleiben die alten Regeln und das aktuelle Label bestehen!

04.12.2014 - OEJV: Judogi Regeln

Der Vorstand des Österreichischen Judoverbandes hat in Bezug auf die Umsetzung der internationalen Judogi-Regeln folgende Punkte beschlossen:

Für die Teilnahme an Veranstaltungen der Europäischen Judo Union (EJU) und der Internationalen Judo Föderation (IJF) gelten die Bestimmungen der EJU/IJF (auch für jene Veranstaltungen, die in Österreich ausgetragen werden). Für die Teilnahme an Veranstaltungen des Österreichischen Judoverbandes (Österreichische Meisterschaften inklusive Bundesliga) gelten folgende Bestimmungen:

Bis 31.12.2015: Die für 2014 beschlossene Übergangsfrist hinsichtlich der Länge des Ärmels und der Beschaffenheit des Stoffes wird bis 31.12.2015 verlängert. Es gelten somit die Sokuteiki-Regeln 2013. Es ist kein IJF-Label erforderlich.

Ab 01.01.2016: Die Judogi-Regeln von EJU/IJF werden vollständig übernommen (Größe, Material) => Das IJF-Label (rot) ist erforderlich.
Ausnahmen: Bei der ÖM U16, der ÖM SchülerInnen-Mannschaft, der ÖM Veteranen und bei der ÖM Kata ist kein IJF-Label notwendig!

 

Als PDF herunterladen: OEJV_Judogiregeln_2015_V4.pdf

13.10.2014 - Selbstverteidigung - Notwehr

Ein weiteres rechtliches Thema, um das sich viele Irrtümer und Mythen ranken ist die Notwehr.

Auch dazu haben wir ein paar Informationen für euch zusammengetragen. Es erfolgt aber nochmals der ausdrückliche Hinweis darauf, dass wir keine Juristen sind und für die folgenden Angaben keinerlei Gewähr übernehmen!

Geregelt wird das Thema Notwehr im §3 des Strafgesetzbuches:

§ 3 StGB Notwehr
(1) Nicht rechtswidrig handelt, wer sich nur der Verteidigung bedient, die notwendig ist, um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Freiheit oder Vermögen von sich oder einem anderen abzuwehren. Die Handlung ist jedoch nicht gerechtfertigt, wenn es offensichtlich ist, daß dem Angegriffenen bloß ein geringer Nachteil droht und die Verteidigung, insbesondere wegen der Schwere der zur Abwehr nötigen Beeinträchtigung des Angreifers, unangemessen ist.
(2) Wer das gerechtfertigte Maß der Verteidigung überschreitet oder sich einer offensichtlich unangemessenen Verteidigung (Abs. 1) bedient, ist, wenn dies lediglich aus Bestürzung, Furcht oder Schrecken geschieht, nur strafbar, wenn die Überschreitung auf Fahrlässigkeit beruht und die fahrlässige Handlung mit Strafe bedroht ist.

Zum Verständnis:
Prinzipiell geht der Gesetzgeber erst einmal von einer gerichtlich strafbaren Körperverletzung aus, wenn man jemand anderen verletzt. Diese strafbare Handlung kann, wenn es sich um reine Selbstverteidigung handelt, durch die oben zitierten Bestimmungen im §3 StGB vor dem Gesetz gerechtfertigt werden. Das ist zwar trockene Theorie, aber es zeigt deutlich, dass man sich im Fall der Notwehr rechtlich auf sehr dünnem Eis bewegt.

Der Paragraph im Detail:

"um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff [...] abzuwehren"
Eine Notwehrsituation liegt also nur dann vor, wenn:
- im fraglichen Moment bereits ein Angriff im Gange ist, oder unmittelbar bevorsteht. "Unmittelbar" ist hier durchaus wörtlich zu verstehen - etwa, wenn jemand gerade zum Schlag ausholt. Eine verbale Drohung reicht hier zum Beispiel nicht.
- der Angriff rechtswidrig ist, also gegen das Gesetz verstößt. (Man kann zum Beispiel keine Notwehr gegen Notwehr geltend machen.)

"auf Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Freiheit oder Vermögen"
Es muss sich um einen Angriff auf ein sogenanntes notwehrfähiges Rechtsgut, wie Leben, Gesundheit etc. handeln. Die persönliche Ehre ist das beispielsweise nicht, gegen Verletzungen der Ehre oder Ähnliches kommt Notwehr also nicht in Frage. Was im §3 nicht explizit aufgezählt ist, sind Angriffe auf die Geschlechtssphäre - auch diese ist ein notwehrfähiges Rechtsgut.

"wer sich nur der Verteidigung bedient, die notwendig ist"
Als Notwehr sind nur Aktionen anerkannt, die direkt und ausschließlich dazu dienen, die drohende Gefahr von sich abzuwenden. Wenn ein Angriff abgewehrt ist, ist mit Notwehr auch schon wieder Schluss, da gibt es kein Nachtreten oder ähnliches.
Es liegt auch dann keine Notwehr vor, wenn man es unterlassen hat, der Gefahr bzw. seinem Angreifer auszuweichen, sofern dies je nach Lage des Falls möglich und zumutbar gewesen wäre. (Wenn man z.B. einen Streit bewusst so weit eskalieren lässt, oder seinen Gegner gar provoziert)

"Die Handlung ist jedoch nicht gerechtfertigt, wenn [...] die Verteidigung [...] unangemessen ist."
Wie im Absatz davor schon angedeutet, muss die Notwehr immer der Gefahr und der Schwere des Angriffs angemessen sein. Es ist also immer das schonendste Mittel der Verteidigung zu wählen. Es muss hier der zu erwartende Schaden des Angriffs in einem vernünftigen Verhältnis zum Schaden stehen, der durch die Notwehr entsteht. Eine Ohrfeige mit einem Messerstich abzuwehren wäre zum Beispiel definitiv nicht das geringste Mittel: die Schwere einer Stichverletzung steht in keinem Verhältnis zu der zu erwartenden roten Wange wenn man so will.

Wenn man sich daran nicht hält, handelt es sich um einen "Notwehrexzess" (Notwehrüberschreitung), der im zweiten Absatz des Notwehrparagraphen behandelt wird. In diesem Fall unterscheidet der Gesetzgeber nach dem Motiv: geschah die Notwehrüberschreitung aus Bestürzung, Furcht oder Schrecken, dann kann einem höchstens Fahrlässigkeit vorgeworfen werden. Ist dagegen Zorn, Wut oder Empörung der Grund der Überschreitung, ist man dafür genauso voll verantwortlich wie bei einer vorsätzlichen Notwehrüberschreitung bzw. einer Körperverletzung.

Spezialfälle:
Putativnotwehr - Darunter versteht man die irrtümliche, aber gerechtfertigte(!) Annahme, dass eine Notwehrsituation vorliegt. (Zum Beispiel, wenn man mit einer täuschend echten Spielzeugwaffe von jemand bedroht wird, dem der Gebrauch einer echten Waffe zuzutrauen wäre.)

Nothilfe - Um Nothilfe handelt es sich, wenn man einen Angriff nicht auf sich selbst, sondern auf einen Dritten abwehrt, der zum Beispiel selbst dazu nicht in der Lage ist. Dabei gelten die gleichen Bestimmungen wie für die Notwehr. Aber Vorsicht! Es ist auch Voraussetzung, dass der Angegriffene diese Hilfe auch will - in so einem Fall kann man sich also ordentlich in die Nesseln setzen, wenn man die Lage falsch einschätzt - man ist dann strafrechtlich voll verantwortlich!

07.10.2014 - Messer: rechtliche Bestimmungen im Ausland

Bei der Recherche für den vorigen Artikel zum österreichischen Waffengesetz haben wir noch ein paar nützliche Links zur Rechtslage im EU-Ausland und den USA gefunden. Diese möchten wir den Reisenden unter euch natürlich nicht vorenthalten. Auch hier gilt wieder: die verlinkten Daten sind mit Vorsicht zu genießen, können aber ganz gute Anhaltspunkte liefern.

Messerrecht in Deutschland

Messerrecht in Europa

Messerrecht in den USA

 

Quelle:
http://www.wieland-verlag.com

06.10.2014 - Das österreichische Waffengesetz

Da wir neben Trainingsgeräten auch einige Messer, Schwerter und Selbstverteidigungswaffen im Sortiment haben, tauchen auch bei uns im Geschäft immer wieder Fragen rund um das österreichische Waffengesetz auf.
Deshalb haben wir hier einmal unseren aktuellen Wissensstand für euch zusammengefasst - mit ausdrücklichem Hinweis darauf, dass wir keine Juristen sind und für die folgenden Angaben keinerlei Gewähr übernehmen!

1. Was ist überhaupt eine Waffe?
Das Waffengesetz sagt dazu:
§ 1. Waffen sind Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind,
1. die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen durch unmittelbare Einwirkung zu beseitigen oder herabzusetzen oder
2. bei der Jagd oder beim Schießsport zur Abgabe von Schüssen verwendet zu werden.

Was heißt das auf Deutsch? Am besten erklärt sich das anhand von Messern: Sind diese primär dazu gemacht worden, um als Waffen eingesetzt zu werden, dann sind sie vor dem Gesetz auch als Waffen anzusehen (Butterfly, Dolche, Springmesser etc). Gewöhnliche Messer mit stumpfem Rücken, wie Jagdmesser, Hirschfänger, Küchenmesser und die meisten Arten von Taschenmessern sind Gebrauchsgegenstände. Eine feststellbare Klinge alleine macht zum Beispiel in Österreich auch noch keine Waffe aus.

2. Verbotene Waffen
Zusätzlich zur obigen Definition gibt es im Waffengesetz noch eine Liste von Waffen, die generell verboten sind:
§ 17. (1) Verboten sind der Erwerb, die Einfuhr, der Besitz, und das Führen
1. von Waffen, deren Form geeignet ist, einen anderen Gegenstand vorzutäuschen, oder die mit Gegenständen des täglichen Gebrauches verkleidet sind;
2. von Schußwaffen, die über das für Jagd- und Sportzwecke übliche Maß hinaus zum Zusammenklappen, Zusammenschieben, Verkürzen oder schleunigen Zerlegen eingerichtet sind;
3. von Flinten (Schrotgewehren) mit einer Gesamtlänge von weniger als 90 cm oder mit einer Lauflänge von weniger als 45 cm;
4. von Flinten (Schrotgewehren) mit Vorderschaftrepetiersystem („Pumpguns“);
5. von Schußwaffen, die mit einer Vorrichtung zur Dämpfung des Schußknalles oder mit Gewehrscheinwerfern versehen sind; das Verbot erstreckt sich auch auf die erwähnten Vorrichtungen allein;
6. der unter der Bezeichnung „Schlagringe“, „Totschläger“ und „Stahlruten“ bekannten Hiebwaffen.

Wenn wir hier von den Schusswaffen absehen bleibt übrig, dass „Schlagringe“, „Totschläger“ und „Stahlruten“ verboten sind, sowie "getarnte" Waffen (bekanntestes Beispiel: der Degen im Spazierstock versteckt).

3. Welche Bestimmungen gibt es zu diesen Waffen?
Kurz gesagt: nicht sehr viele, solange es sich nicht um Schusswaffen handelt!
Personen über 18 Jahren dürfen solche Waffen, die keine verbotenen Waffen sind, sowohl erwerben als auch besitzen und führen (also bei sich haben). Ausgenommen sind natürlich Personen, über die ein sogenanntes "Waffenverbot" verhängt wurde.
Acht geben muss man bei Veranstaltungen, weil das Versammlungsgesetz die Teilnahme von bewaffneten Personen verbietet und hier in den einzelnen Bundesländern noch zusätzliche Bestimmungen bestehen können, die das Veranstaltungswesen dahingehend regeln.

Quellen:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10006016
http://www.messer-portal.com/basiswissen/messerwissen/messer-und-reisen/waffengesetz-messer-in-oesterreich

30.09.2014 - WTF: Spezifikationen für Wettkampf Poomsae Anzüge


Seit 2014 sind ja "WTF-recognized" Poomsae Uniformen bei allen Wettkämpfen vorgeschrieben, die von der WTF geführt werden.

Für Interessierte haben wir HIER die entsprechende Spezifikation mit Größentabelle als PDF zum Download bereitgestellt.

WTF-recognized Poomsae Anzüge findet ihr natürlich in großer Auswahl hier in unserem SHOP

30.09.2014 - IJF: Neue Regeln für Judo-Gi's seit Jänner 2014

Anfang dieses Jahres wurde von der IJF das Reglement für Wettkampf-Uniformen abgeändert.

Geändert wurden zwei Regeln:

1. Der Ärmel: muß in der Grundfassart den gesamten Arm inklusive Handgelenk bedecken.

2. Das Revers: Der Punkt, an dem sich die Kragen kreuzen darf nicht weiter als 10cm vom oberen Ende des Brustbeins entfernt sein.

Die Details mit anschaulichen Grafiken könnt ihr HIER als PDF herunterladen.

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